Max Moszkowicz interviewt Lue Elizondo | Update

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Max Moszkowicz aus den Niederlanden hat nur rund 1000 Abonnenten – „nur“ im Vergleich zu den diversen sehr bekannten Formaten, z.B. aus den USA. Das obige Video hatte, als ich es gesehen habe, rund 6600 Aufrufe. Nichtsdestoweniger hätte er viel mehr Abos und Aufmerksamkeit verdient, denn Max hat ein, wie ich finde, sehr interessantes Interview mit Lue Elizondo geführt. Und insbesondere freue ich mich natürlich auch, dass hier aus Europa, aus der Nachbarschaft, so etwas kommt. Denn insgesamt habe ich den Eindruck, dass Europa (von Deutschland gar nicht zu reden) da bezüglich den neuen Entwicklungen zum Thema UFOs/UAP immer noch im tiefen Dornröschenschlaf verweilt. Es gibt kaum Formate, die das Thema angehen…

Inhaltlich werden oben viele Themen angesprochen, von der Frage, ob denn jede Lebensform auch auf DNA/RNA basieren müsse, über Salvatore Pais und seine „UFO-Patente“ bis zum UFO-Verfall bei einer Schule in Ruwa (Simbabwe), wo Elizondo darauf hinweist, dass sie sich in der Nähe eine Uran-Mine befunden habe (die Affinität von UFOs zu atomaren Sachen sei ja bekannt) – und vieles mehr.

Bezüglich der Suche nach Leben im All, wiederholt Elizondo auch Christopher Mellons Aussage, dass wir nach Leben im All suchen würden, aber was denn wäre, wenn dieses Leben uns bereits gefunden habe?

Man könne ja zum Beispiel bei einem Absturz auch biologisches Material gefunden haben, welches keine DNA, dafür aber etwas Vergleichbares enthalten habe…

Elizondo macht auch einen Versuch, die unterschiedlichen UFO-Formen (Scheibe, Zigarre, Dreieck etc.) mit ihrem Antrieb und der „Blase“, in der sie sich fortbewegen, zu erklären.

Auch um das Thema Trümmer geht es, Elizondo sagt, er selbst habe Dokumente gesehen, die die Untersuchung mutmaßlicher Trümmer darlegen.

Auf die Frage hin, ob es sich dabei um Trümmer vom Roswell-Absturz handele, erwähnt Elizondo unter anderem auch, dass es ja auch schon vorher Abstürze gegeben habe. Er spricht dann etwas an, das ich bisher unter faschistische Verschwörungsmythen abgelegt hatte. Er habe Dokumente von Mussolini selbst gesehen, die verifiziert seien, wo es um Trümmer und einen Absturz in Italien gegangenen sei.

Mir fällt dazu gerade nur die Story um „Gabinetto RS/33“ ein, wonach Mussolini 1933 angeblich etwas namens „RS/33-Kabinett“ gegründet habe, infolge eines angeblichen UFO-Absturzes am 13. Juni 1933 in der Lombardei, irgendwo zwischen Mailand und Varese. Trümmer und beiden Leichen der Piloten sollen demnach, wenn ich mich recht an diese Story erinnere, zu einem italienischen Fugzeughersteller, in die SIAI-Marchetti-Werkstätten nach Vergiate verbracht worden sein.

Angeblich haben damals Wissenschaftler unter der Leitung von Guglielmo Marconi die Vorgänge untersucht. Das „Gabinetto RS/33“ soll von 1933-41 unter Italo Balbo, Galeazzo Ciano und Benito Mussolini aktiv gewesen sein.

Es gab meines Wissens auch Gerüchte, dass das abgestürzte Objekt, Teile bzw. Dokumentationen dazu 1940/41 an die Nazis bzw. Gestapo gingen, woraufhin dann die „V-7“-Story, also das Thema „Reichsflugscheiben“ und „Vergeltungswaffen“ losgegangen sein soll. Wie gesagt, die altbekannten Verschwörungsmythen…

Bei dem abgestürzten/abgeschossenen UFO soll es sich um ein zylindrisches Objekt mit einem seitlichen Bullauge und weißen und roten Lichtern gehandelt haben. Die Insassen seien 1,80 m groß gewesen und hätten helle Haare und Augen besessen. Angeblich seien sie in Formalin konserviert worden.

Sich umfassender mit dieser „Gabinetto RS/33“-Story befasst hat sich Roberto Pinotti, ein bekannter italienischer Ufologe, dem entsprechende Dokumente anonym zugespielt worden sein sollen. Er hat auch ein Buch dazu verfasst: „Mussolini e gli U.F.O.“

In den 50er Jahren sei die Firma SIAI-Marchetti dann vom US-Militär für die Wartung ihrer Militärflugzeuge besetzt und die Trümmer etc. wohl in die USA transportiert worden. Last but not least – zu jeder guten Verschwörungsgeschichte gehört ja auch der Tod von Zeugen 😉 – verstarben drei am Transport Beteiligte an Unfällen bzw. Selbstmord.

Soweit die Gerüchte, die mir dazu bekannt sind.

Wie gesagt, die Story war tief vergraben in meinen alten UFO-Geschichten aus den Anfängen von Acolina vor rund 25 Jahren. Ich meine, sie in irgendeiner damaligen UFO-Zeitschrift aufgeschnappt zu haben und hatte sie auch auf meiner alten Website erwähnt. Aber – wie gesagt – auch unter den bekannten „Nazi-UFO-Verschwörungsstories“ abgelegt, die ich nicht gerade für glaubwürdig hielt. Und nun erwähnt Elizondo Trümmer aus Italien…

Was soll ich da nun von halten?

Update

Ich habe noch etwas rumgegoogelt und bei The Black Vault einen interessanten Artikel zu der Mussolini-Story von Roberto Pinotti gefunden: THE UFO FILES OF MUSSOLINI: Fascist UFO Files by Roberto Pinotti

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